Asia-Forelle mit Wasabi-Gurkensalat, 2. Versuch

Asia-Forelle mit Wasabi-Gurkensalat, 2. Versuch

Diesmal war ich schon vorher vorsichtiger mit der Wasabi Menge und habe auch von der Sauce nur die Hälfte gemacht. Außerdem habe ich die Unmengen frischen Koriander durch eine kleine Prise getrockneten ersetzt. Den Sesam habe ich vorher frisch geröstet (zahlt sich aus) und die Forellen entgrätet. Trotzdem gibt es noch Verbesserungspotential. Die für den Salat angegebene Zuckermenge ist viel zu groß, und das obwohl ich schon weniger reingetan habe. Mit dem Rezept stimmt wirklich einiges nicht. Es ist für mich weiterhin unverständlich wie jemand auf die Idee kommen kann für ein Dressing pro Person 3 ganze Esslöffel Wasabi zu rechnen. Wer verträgt davon so viel auf 4 EL Gurken?
Noch ein Tipp: es ist besser eine Ofenform mit hohem Rand zu benutzen, die Sauce spritzt ganz schön im heißen Backrohr. Die Zubereitung ist ansonsten ganz einfach: Die Filets entgräten, auf der Hautseite einschneiden und in eine Backofenform geben. Die Zutaten für die Sauce zusammenrühren und über die Filets gießen. Bei 200°C 20min im Backrohr garen. Die Zutaten für das Dressing verrühren und über die gehobelten Gurken gießen, 15min ziehen lassen. Den Frühlingszwiebel in feine Ringe hobeln und in Wasser einweichen, den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Zusammen mit Reis servieren.

Zutaten für 2 Personen:

2 Forellenfilets
1 Frühlingswiebel
1 EL Sesam
2 Tassen gekochter Rundkornreis

Sauce:
30ml Sojasauce
30ml Brühe
1 EL Zucker
3 EL Mirin (alternativ Sherry)
2 EL Sesamöl
2 dünne Scheiben Ingwer
1 Knoblauchzehe

Gurkensalat:
125g Gurken (entweder Minigurken in Scheiben, oder normale Salatgurke geschält und entkernt)
3 EL Weißweinessig
1 EL Zucker
1/4-1/2 TL Wasabipulver



Erster Versuch, 19. Mai 2012:

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Wirklich ausgezeichnetes Essen, aber an die Wasabimenge aus dem Rezept darf man sich keinesfalls halten.
Einfach vorsichtig nacheinander erbsengroße Mengen unterrühren und abschmecken.
Den frischen Koriander lasse ich das nächste Mal weg. Schmeckt mir überhaupt nicht. Total seifig.
Die steirische Regenbogenforelle hat überzeugt, die ist jeden der vielen Euros Wert die ich dafür gezahlt habe.
Der viele Knoblauch und die leicht süßliche Sauce auf Basis von Sojasauce machen das ganze zu einem wahren Genuss.
Außerdem eine gute Gelegenheit um mit den Essstäbchen zu üben. Ganze Fische und Filets mit Haut sind schon fortgeschrittene Aufgaben.